Schul- und Sozialkirche St. Jakobus

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Konzept

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Das Konzept für die Schul- und Sozialkirche St. Jakobus wurde in der ersten Jahreshälfte 2006 von den Verantwortlichen der Pfarrei St. Franziskus (Pfarrer, Kirchenvorstand, Pfarrgemeinderat) in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern dem Caritasverband für die Stadt Oberhausen und der Jugendberufshilfe "Die Kurbel" erstellt.

 

Im ersten Konzept war die Bezeichnung "Sozialpastorales Stadtteil- und Gemeindezentrum Klosterhardt-Tackenberg" vorgesehen. Zunehmend wurde jedoch deutlicher, dass - auch in der Diskussion  über die Umstrukturierungsmaßnahmen im Bistum Essen - der Begriff "Kirche" erhalten bleiben sollte. Damit sollte zum Einen verdeutlicht werden, dass das Gebäude weiterhin ein Sakralbau ist. Es sollte aber auch nach außen der auslösende Grund der sozialen Aktivitäten deutlich werden.

 

Sozialkirche

Der Begriff der Sozialkirche wurde bislang eher abstrakt für den caritativ-sozialen Bereich christlicher Kirchen erwähnt (Ebertz, Bucher). In dieser Bedeutung kritisieren beide Pastoraltheologen, dass die Kirchen sich zunehmend über ihre sozialen Aktivitäten definieren (Diesseitsbezug) und den Jenseitsbezug vernachlässigen. Bei der Schul- und Sozialkirche St. Jakobus wird erstmals in Deutschland der Begriff "Sozialkirche" als konkrete Bezeichnung für die spezeille Ausrichtung eines Kirchengebäudes gewählt. Der Begriff soll hier die untrennbare  Vebindung zwischen den sozialen Aktivitäten im Stadtteil und dem Glaubensleben aufzeigen. Diesseitsbezug und Transzendenz finden ihren Platz in diesem Gebäude. Inzwischen wird die Bezeichnung "Sozialkirche" auch von der evangelischen St.-Matthäus-Kirche in Kiel-Gaarden verwendet. Auch für die evangelische Peetelikirche in Talinn findet sich der Begriff der "Sozialkirche" im Internet. In ihr befindet sich derzeit ein Straßenkinderprojekt, zusätzlich sind Arbeits- und Therapieräume geplant.

 

Ehrenamtliche Trägerschaft

Der grundlegende Unterschied zu anderen Projekten ist bei der Schul- und Sozialkirche St. Jakobus die ehrenamtliche Trägerschaft. Der Verein zur Förderung der Schul- und Sozialkirche St. Jakobus hat zunächst für 10 Jahre die Trägerschaft des gesamten Projektes übernommen. Mitglieder des Trägervereins sind im wesentlichen Laien aus der Pfarrei St. Franziskus - überwiegend aus dem Gebiet der ehemaligen Pfarrei St. Jakobus. In der Satzung des Vereins ist die Anbindung an die kirchlichen Strukturen festgeschrieben. So sind jeweils der zuständige Seelsorger sowie ein Mitglied des Kirchenvorstandes als Vorstandsmitglieder vorgesehen.

 

Netzwerk

Das Gesamtprojekt versteht sich als ein Netzwerk aus ehrenamtlichen Strukturen und hauptamtlichen Partnern. Hierbei ist festzuhalten und anzuerkennen, dass sich die hauptamtlichen Partner in diesem Projekt als Koordinatoren und Unterstützer der ehrenamtlichen Leistungsträger verstehen.Durch regelmäßige Akteurstreffen wird die Verzahnung zwischen Ehrenamt und Organisationen gewährleistet.

 

Kirche für den Stadtteil

Die ehemalige Pfarr- und Gemeindekirche St. Jakobus hat sich für den Stadtteil Klosterhardt-Nord/Tackenberg geöffnet. Dies ist architektonisch durch das Herausschneiden  zweier großer Fensterbänder an den Kirchenseiten geschehen, durch die man jetzt aus dem Gebäude in den Stadtteil und von außen in das Gebäude hineinsehen  kann. Im Mittelpunkt der pastoralen wie der sozialen Arbeit stehen die Aufgaben, die sich aus den besonderen Problemlagen des Stadtteils ergeben.

 

Das 2006 vorgelegte Konzept kann hier angesehen werden

Aktualisiert ( Samstag, den 16. Mai 2009 um 11:09 Uhr )  

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